Archiv der Kategorie: Hörsicht im Einsatz

SPD-Veranstaltung im Willy-Brandt-Haus: Das moderne Deutschland

Der SPD-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat gestern, am 16. Juli 2017, im Willy-Brandt-Haus seine Vorstellungen für ein modernes und gerechtes Deutschland in einem besseren Europa vorgestellt. Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, u.a.mit Peter Dabrock, dem Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats, mit Hendrik Enderlein von der Hertie School of Governance, mit der Schauspielerin und Regisseurin Feo Aladag und dem Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, wurde bei der Veranstaltung mit dem Titel: „Das moderne Deutschland – Zukunft, Gerechtigkeit, Europa“ darüber diskutiert, wie es gelingen kann, in Zeiten des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandels die Gesellschaft zusammenzuhalten, für Sicherheit zu sorgen und zu einem freiheitlichen, solidarischen Europa zurückzukommen, das seine Werte nach innen lebt und gemeinsam nach außen vertritt.

Zwei Schriftdolmetscherinnen von Hörsicht waren als Kommunikationsunterstützerinnen im Willy-Brandt-Haus dabei.

Foto SPD Veranstaltung: Das moderne Deutschland

1. Inklusives Kinder- und Jugendfest im Wedding

Am 17. Juli 2016 fand im Berliner Stadtbezirk Wedding das 1. Inklusive Kinder- und Jugendfest statt. Organisiert wurde es von der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Verena Bentele.

Teaser Inklusives Kinder- und JugendfestEingeladen waren junge Menschen zwischen 6 und 16 mit und ohne Behinderungen, natürlich auch Eltern, Geschwister und Freunde. Ob Rollstuhlskating- oder Rollstuhlbasketball, ein Rap-Workshop mit Graf Fidi, ein Fotokurs von und für Blinde und Sehende oder Musik-Acts, die von Gebärdensprachdolmetscherin Laura Schwengber gedolmetscht wurden, – es war ein Tag voller ungewöhnlicher Erlebnisse.

Mit dabei war auch ein Team von der „STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!“, an dessen Stand die Besucher ein fühl- und hörbares Audio-Märchen-Domino mit einem Vorlesestift ausprobieren konnten.

Schriftdolmetscherin im Einsatz am Stand der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!
Schriftdolmetscherin im Einsatz am Stand der STIFTUNG barrierefrei kommunizieren!

Finale des Inklusions-Fackel-Projektes

Am Samstag (11.07.15) fand auf dem Potdamer Platz in Berlin das Finale des Inklusions-Fackel-Projektes vom „Netzwerk Inklusion“ statt. Der Staffellauf begann um 10:00 Uhr in Potsdam. Nach ungefähr fünf Stunden trafen die Läufer mit der Fackel am Potsdamer Platz ein. Bei der Übergabe sprach Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales in der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. Anschließend übergab Sebastian Dietz, Goldmedaillengewinner bei den Paralympics 2012 in London, die Fackel an das Team von „Inklusion braucht Aktion“. Denn die Reise geht weiter: Das Team wird die Fackel nun auf Fahrrädern nach Rom bringen und dort eine Audienz beim Papst haben. 2016 geht die Reise weiter von Sibirien nach Brasilien zu den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro.

Die Deutschland-Tour der Inklusionsfackel startete im April mit einer Fackel-Stafette von Wiesbaden nach Mainz. Das Projekt schafft Vernetzungen zwischen Vereinen, Institutionen, Organisationen und Menschen, die sich mit dem Thema Inklusion und Diversity auseinandersetzen. Die Botschaft lautet: Mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber Vielfalt.

Im Rahmen des Inklusions-Fackel-Projektes fand auf dem Potsdamer Platz auch der Aktionstag Inklusion & Diversity mit einem buntem Bühnenprogramm und Teilnehmerständen mit Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und zum Austausch statt.

Die Bühne am Aktionstag Inklusion & Diversity

Auf der Bühne waren u. a. Thiot, Sittin Bull, der Gebärdenchor HandsUp der Stiftung Alsterdorf Hamburg, Graf Fidi, Regina Vollbrecht, Weltrekordhalterin im Blinden-Marathon der Frauen und die Theatergruppe „Die Grünen Bananen“ des berliner STARThilfe e.V.“ zu sehen und zu hören.

Mit dabei waren wir zum einen mit unserem Verein zugangswerk-ev.de, zum anderen als Schriftdolmtescherinnen von Hörsicht.

11. Deutscher Seniorentag

Vom 2. bis 4. Juli 2015 fand in Frankfurt am Main der 11. Deutsche Seniorentag unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ statt. Im Congress Center Messe fanden ca. 100 Veranstaltungen zu den Themen Gesundheit, Pflege, Engagement, Politik, Sicherheit, Vorsorge und Wohnen statt.

Zwei Schriftdolmetscherinnen von Hörsicht waren dabei und unterstützten die Kommunikation u. a. in folgenden Veranstaltungen:

  • das Podiumsgespräch „Alt und Jung – zwei Welten?“ mit Franz Müntefering, der Oberbürgermeisterin a. D. von Frankfurt am Main Petra Roth und Schülerinnen und Schüler des Frankfurter Lessing-Gymnasiums. Hier ging es um Fragen wie: Welche Vorstellungen haben Jugendliche vom Alter, wie denken sie über ältere Menschen? Und welche Bilder von der heutigen Jugend haben die Älteren? Was ist alten und jungen Menschen wichtig im Leben? Und welche Wünsche und Sorgen verbinden sie mit der Zukunft?
  • den Vortrag mit Diskussion zum Thema: „Schwerhörigkeit ist nicht nur eine Frage des Alters“ mit Jochen Müller, Dipl.-Sozialarbeiter, Lebensberater und Kommunikationstrainer für hörbehinderte Menschen, und Jutta Siewering, Referatsleiterin Senioren beim Deutschen Schwerhörigenbund e.V.
  • den TALK in Frankfurt zum Thema „Gemeinsam in die Zukunft!“ mit Prof. Dr. Ursula Lehr (Bundesministerin a. D., Vorsitzende der BAGSO), Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main), Elke Ferner (Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Volker Langguth-Wasem (Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V.)

Der Deutsche Seniorentag ist bundesweit die größte Veranstaltung, die sich mit den Wünschen, Bedarfslagen und Interessen der älteren Menschen unseres Landes beschäftigt. Er findet seit 1987 alle drei Jahre an verschiedenen Orten statt, das letzte Mal 2012 in Hamburg. Veranstalter ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO).

Podiumsgespräch "Alt und Jung - zwei Welten?", u. a. mit Petra Roth und Franz Müntefering
Podiumsgespräch „Alt und Jung – zwei Welten?“, u. a. mit Petra Roth und Franz Müntefering. (c) BAGSO/Christoph Hemmerich
TALK in Frankfurt, u. a. mit Ursula Lehr und Peter Feldmann
TALK in Frankfurt, u. a. mit Ursula Lehr und Peter Feldmann. Foto: Hille

Bildung macht Schule

Am 19. Juni 2015 veranstaltete die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit eine Fachtagung unter dem Motto „Bildung macht Schule: offen, inklusiv, gerecht!“ Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Schulpraxis tauschten sich mit mehr als 100 Gästen zum Thema Bildungsgerechtigkeit und Teilhabechancen in Deutschland aus. Mit dabei waren u. a. Dr. Anton Hofreiter (Fraktionsvorsitzender der grünen Bundestagsfraktion), Özcan Mutlu (Sprecher für Bildungspolitik der grünen Bundestagsfraktion), Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung, Land Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Marianne Hirschberg von der Hochschule Bremen sowie die Comedian Idil Baydar.

Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.gruene-bundestag.de/themen/bildung/bildung-macht-schule_ID_4396045.html

Gäste der Veranstaltung "Bildung macht Schule" in der Theodor-Heuss-Schule
Gäste der Veranstaltung „Bildung macht Schule“ in der Theodor-Heuss-Schule. Foto: Robert Paul Kothe
Diskussionsrunde mit Sylvia Löhrmann, Marco Maurer,  Prof. Dr. Marianne Hirschberg und Idil Baydar
Diskussionsrunde: Wie viel Bildungsgerechtigkeit will unsere Gesellschaft überhaupt? Mit Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung, Land Nordrhein-Westfalen), Marco Maurer (Journalist und Autor), Prof. Dr. Marianne Hirschberg (Hochschule Bremen) und Idil Baydar (Comedian). Foto: Robert Paul Kothe

Inklusion – Eine Zwischenbilanz in der Landesvertretung NRW

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hatte am 04. Mai 2015 nach Berlin zu einer Veranstaltung mit dem Titel: Inklusion – Eine Zwischenbilanz im europäischen Vergleich“ eingeladen.

Den Einführungsvortrag der Veranstaltung hielt der Minister für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen Guntram Schneider. Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Bundestags und Bundesvorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe, sprach zum Thema „Die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland- Chancen, Herausforderungen und Perspektiven“. Dem Vortrag von Ulla Schmidt folgten Präsentationen über inklusive Praxisbeispiele in Europa aus der Schweiz, aus Österreich und aus Schweden.

Einen amüsanten, erheiternden, aber auch nachdenklich stimmenden Abschluss fand der Abend mit dem kabarettistischen Beitrag von dem Komiker, Moderator, Schauspieler und Buchautor Martin Fromme: „Besser Arm ab als arm dran“.

Als Gebärdensprachdolmetscherinnen waren Laura M. Schwengber und Lisa Monschein im Einsatz, als Schriftdolmetscherinnen Anette Kemnitz-Zimmermann und Babette Kemnitz-Hille von Hörsicht. Für blinde Menschen stand eine Audiodeskription zur Verfügung.

Team der Gebärdensprachdolmertscherinnen und Schriftdolmetscherinnen

Diskussion Pro und Contra Olympia/Paralympics Bewerbung 2024/2028

Am 15. Februar stellte sich der Behinderten-Sportverbandes Berlin (BSB) im Glashaus der Arena Treptow der öffentlichen Diskussion um das Thema Pro und Contra Olympia/Paralympics-Bewerbung 2024/2028. Anwesend waren u. a. BSB-Präsident Dr. Ehrhart Körting, Isko Steffan, der Vize-Präsident des LSB, und Kirsten Bruhn, vielfache Paralympics-Medaillengewinnerin. Hörsicht war dabei und schriftdolmetschte während der Veranstaltung.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Unter folgendem Link finden Sie auf der Seite der Stiftung einen Podcast zur Debatte, zum Nachlesen auch in schriftlicher Form:

http://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2015/nachbericht-paralympics-2024/

Wenn anders sein normal ist“ – Neujahrsempfang der Volkshochschule Wolfsburg

Das Programmheft der Volkshochschule Wolfsburg für das Jahr 2005 trägt den Titel:

„Wenn anders sein normal ist“. Das Thema Inklusion wird in diesem Jahr einen großen Raum einnehmen. Im neuen Semester können Teilnehmer_innen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel das World Wide Web entdecken, lernen, wie online kommuniziert wird, oder in den Wolfsburger Museen auf eine Bilder – und Kunstreise gehen.
Inklusion war auch das Motto des diesjährigen Neujahrsempfangs der Volkshochschule Wolfsburg, der am 23. Januar 2015 statt fand.

Vortragsraum mit Sicht von hinten aus dem Publikum.

Anette Kemnitz-Zimmermann, Schriftdolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache des Übersetzungsbüros isitext, hielt als Vertreterin des Netzwerkes Leichte Sprache einen Vortrag mit dem Titel: „Leichte Sprache – eine einfache Sache?“. Sie sprach unter anderem über die Geschichte, über Sinn und Bedeutung der Leichten Sprache, über relevante Gesetze und Verordnungen und über die Regeln der Leichten Sprache.

Anette Kemnitz-Zimmermann beim Vortrag

Zum Thema Inklusion passend schriftdolmetschte Babette Kemnitz-Hille von Hörsicht den Vortrag über Leichte Sprache für hörgeschädigte Teilnehmer_innen des Neujahrsempfangs.

Babette Kemnitz-Hille von Hörsicht beim dolmetschen

Nach dem Vortrag von Anette Kemnitz-Zimmermann sorgte die inklusive Band „The Mix“ mit Songs wie ,,Wo geht die Reise hin?“ für Bewegung und für eine tolle Stimmung!

The Mixed - Inklusive Band

„Regenbogenstadt Berlin: 25 Jahre LSBTI-Politik des Senats“

Am 10. Dezember 2014 fand im Roten Rathaus die Festveranstaltung „Regenbogenstadt Berlin: 25 Jahre LSBTI-Politik des Senats“ statt. Sie wurde ausgerichtet von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.
„Vor 25 Jahren wurde in Berlin – zeitgleich mit dem Fall der Mauer – der Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ins Leben gerufen. Das ist die erste staatliche Stelle in Deutschland, die sich um die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) kümmert.
Bei der Festveranstaltung diskutier(t)en Senatorin Dilek Kolat und die Staatssekretärin Barbara Loth gemeinsam mit Persönlichkeiten aus dem Bereich LSBTI über die Entwicklungen der LSBTI-Politik sowie über die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen.“

Quelle: http://www.berlin.de/sen/aif/ueber-uns/presse/2014/pressemitteilung.238809.php

Zuvor fand unter dem Motto „Berlin ist und bleibt bunt. Danke Wowi!“ im Foyer des Roten Rathaus die feierliche Verabschiedung von Klaus Wowereit statt.

Zukunftskongress der Aktion Mensch

Am 2. und 3. Dezember fand in der Arena Berlin der Zukunftskongress der Aktion Mensch statt, der den Blick in die Zukunft richtete und sich mit Fragen nach unserem zukünftigen Leben sowie nach Chancen und Risiken großer Zukunftstrends für das Thema Inklusion beschäftigte.

In sechs Themenpanels wurde mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis Schwerpunktthemen diskutiert, die Inklusion künftig entscheidend beeinflussen:

  • Arbeitsleben und Unternehmensentwicklung
  • Bildungschancen und Lebensweggestaltung
  • Gesellschaftliche Entwicklung und soziale Verantwortung
  • Selbstbestimmtes Leben in sozialen Räumen und Beziehungen
  • Technologieentwicklung und digitale Kommunikation
  • Technische Innovationen in den Lebenswissenschaften

Hörsicht war dabei und dolmetschte u. a. die Keynotes von

  • Prof. Jonathan Kaufmann, einem der innovativsten Denker zum Thema Diversität und Behinderung, Berater des Weißen Hauses und der Vereinten Nationen und Gründer von Disability Works in New York
  • Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Inhaberin des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie an der TU München und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats zum Bundesteilhabebericht sowie von
  • Anja Förster, Vordenkerin, Querdenkerin und Bestsellerautorin.

Eine besondere Herausforderung für die Schriftdolmetscherinnen von Hörsicht war die Verschriftlichung der Auftritte des Improvisationstheaters „Steife Brise“. http://steife-brise.de

Teilnehmer des Zukunftskongresses von Aktion Mensch