Diskussionsveranstaltung: Chancen und Risiken für schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen

Am 30.11.2011 begleiteten Schriftdolmetscherinnen von Hörsicht im Auftrag der Schriftdolmetscher-vermittlungsstelle Kombia (www.kombia.de) die Diskussion: Chancen und Risiken für schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen im Hörsaal des Robert-Koch-Instituts in Berlin. Schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen haben bedingt durch die Neuerungen des Bologna-Prozesses häufig große Schwierigkeiten, im Anschluss an ihr Bachelor-Studium ihre akademische Laufbahn fortzusetzen. So ist Studierenden mit Behinderung häufig der Zugang zu einem Masterstudium versperrt, weil die notwendigen Hilfen oder Assistenzen mit Verweis auf den Bachelor als berufsqualifizierenden Abschluss versagt werden.

Bild von den Podiumsteilnehmern: Anne Grote, Dr. Alexander von Böhmer, Olaf Guttzeit, Hubert Hüppe, Dr. Birgit Rothenberg, Torsten Prenner und Elke BitterhofDas Paul-Ehrlich-Institut und das Robert Koch-Institut als Partner des Projekt ProBAs hatten eingeladen, über Ursachen, Strategien und Lösungsansätze zu diskutieren. Diskussionsteilnehmer waren unter anderem: der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, der Arbeitgeber-Vertreter Olaf Guttzeit, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, aus dem Bereich der Wissenschaft Dr. Birgit Rothenberg, Technische Universität Dortmund, und die ProBAs Projektleiterin Annetraud Grote, Paul Ehrlich Institut. Elke Bitterhof, Journalistin und langjährige Moderatorin der MDR-Sendung “Selbstbestimmt”, moderierte die Veranstaltung.