Öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates am 22.März 2012

 

 

Öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates zum Thema “Wissenschaftlich-technische Entwicklungen im Bereich der Multiplex- und High-throughput-Diagnostik” am 22.März 2012

Am 22. März 2012 hat sich der Deutsche Ethikrat im Rahmen einer öffentlichen Anhörung in Berlin über die neusten technischen Verfahren der Gendiagnostik und ihren Einsatz in der medizinischen Praxis informiert. Experten aus den Bereichen der wissenschaftlich-technischen Entwicklung und der praktischen Anwendung gaben dem Ethikrat zu den neusten Entwicklungen Auskunft. Bei dieser Anhörung wurde für die Schriftdolmetscherinnen eine Dolmetschkabine bereit gestellt. Hörsicht schriftdolmetschte die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. iur. Edzard Schmidt-Jortzig, eine Einführung von Frau Prof. Dr. rer. nat. Regine Kollek, den ersten Block zum Thema: „Aktueller Stand und zukünftige Entwicklung von High-throughput-Techniken zur Analyse von prädiktiven Biomarkern“ und einen zweiten Block: „ Verfahren in der Anwendung: prädiktive und pränatale molekulargenetische Diagnostik“.

In den beiden sich anschließenden Diskussionsrunden interessierten sich die Mitglieder des Ethikrates insbesondere für Fragen der Qualitätssicherung, der Fehleranfälligkeit der Daten sowie für die Kosten der Verfahren.

Hintergrund ist die Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik, die der Deutsche Ethikrat derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.

(Text und Foto: Deutscher Ethikrat)