Schlagwort-Archive: Schriftdolmetschen Berlin

BEST Sabel MEDICUM und zugangswerk: Fachtag zum Thema “Unterstützende Technologien als Beitrag zur Inklusion”

Am 16. April 2015 veranstaltet das BEST-Sabel MEDICUM gemeinsam mit dem zugangswerk e. V. eine Fachtagung zum Thema “Unterstützende Technologien als Beitrag zur Inklusion”.

Im Mittelpunkt stehen Einsatzmöglichkeiten moderner Technik für Menschen mit Beeinträchtigungen wie Neurofeedback, Eye Tracking, und Screenreader und deren Anwendung im Berufsbild der Heilerziehungspflege.

Jana Mayer-Kristic und Anette Kemnitz-Zimmermann von Hörsicht werden dabei sein und die Möglichkeiten des Schriftdolmetschens aufzeigen.

Flyer Fachtag (PDF-Dokument, ca. 300 KB)

Weitere Infos und Anmeldung:

http://www.heilerziehungspfleger-ausbildung.de/impulse/

Veranstaltungsort:

BEST-Sabel-Bildungszentrum gGmbH
Littenstraße/Rolandufer
Eingang Rolandufer 13
10179 Berlin

Lage auf OpenStreetMap

 

Diskussion Pro und Contra Olympia/Paralympics Bewerbung 2024/2028

Am 15. Februar stellte sich der Behinderten-Sportverbandes Berlin (BSB) im Glashaus der Arena Treptow der öffentlichen Diskussion um das Thema Pro und Contra Olympia/Paralympics-Bewerbung 2024/2028. Anwesend waren u. a. BSB-Präsident Dr. Ehrhart Körting, Isko Steffan, der Vize-Präsident des LSB, und Kirsten Bruhn, vielfache Paralympics-Medaillengewinnerin. Hörsicht war dabei und schriftdolmetschte während der Veranstaltung.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Unter folgendem Link finden Sie auf der Seite der Stiftung einen Podcast zur Debatte, zum Nachlesen auch in schriftlicher Form:

http://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2015/nachbericht-paralympics-2024/

„Regenbogenstadt Berlin: 25 Jahre LSBTI-Politik des Senats“

Am 10. Dezember 2014 fand im Roten Rathaus die Festveranstaltung „Regenbogenstadt Berlin: 25 Jahre LSBTI-Politik des Senats“ statt. Sie wurde ausgerichtet von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.
„Vor 25 Jahren wurde in Berlin – zeitgleich mit dem Fall der Mauer – der Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ins Leben gerufen. Das ist die erste staatliche Stelle in Deutschland, die sich um die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) kümmert.
Bei der Festveranstaltung diskutier(t)en Senatorin Dilek Kolat und die Staatssekretärin Barbara Loth gemeinsam mit Persönlichkeiten aus dem Bereich LSBTI über die Entwicklungen der LSBTI-Politik sowie über die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen.“

Quelle: http://www.berlin.de/sen/aif/ueber-uns/presse/2014/pressemitteilung.238809.php

Zuvor fand unter dem Motto „Berlin ist und bleibt bunt. Danke Wowi!“ im Foyer des Roten Rathaus die feierliche Verabschiedung von Klaus Wowereit statt.

Zukunftskongress der Aktion Mensch

Am 2. und 3. Dezember fand in der Arena Berlin der Zukunftskongress der Aktion Mensch statt, der den Blick in die Zukunft richtete und sich mit Fragen nach unserem zukünftigen Leben sowie nach Chancen und Risiken großer Zukunftstrends für das Thema Inklusion beschäftigte.

In sechs Themenpanels wurde mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis Schwerpunktthemen diskutiert, die Inklusion künftig entscheidend beeinflussen:

  • Arbeitsleben und Unternehmensentwicklung
  • Bildungschancen und Lebensweggestaltung
  • Gesellschaftliche Entwicklung und soziale Verantwortung
  • Selbstbestimmtes Leben in sozialen Räumen und Beziehungen
  • Technologieentwicklung und digitale Kommunikation
  • Technische Innovationen in den Lebenswissenschaften

Hörsicht war dabei und dolmetschte u. a. die Keynotes von

  • Prof. Jonathan Kaufmann, einem der innovativsten Denker zum Thema Diversität und Behinderung, Berater des Weißen Hauses und der Vereinten Nationen und Gründer von Disability Works in New York
  • Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Inhaberin des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie an der TU München und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats zum Bundesteilhabebericht sowie von
  • Anja Förster, Vordenkerin, Querdenkerin und Bestsellerautorin.

Eine besondere Herausforderung für die Schriftdolmetscherinnen von Hörsicht war die Verschriftlichung der Auftritte des Improvisationstheaters „Steife Brise“. http://steife-brise.de

Teilnehmer des Zukunftskongresses von Aktion Mensch

ubi Fachtagung “zusammen arbeiten – gemeinsam gesund bleiben” in der Britischen Botschaft

Mit Prävention und Inklusion Unternehmen stärken

ubi_schriftzug

Über 150 interessierte Teilnehmer besuchten die diesjährige Fachtagung der Unternehmensberatung Inklusion

Der demographische Wandel und der Anstieg von psychischen Erkrankungen stellen Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Die „Unternehmensberatung Inklusion“ (ubi) der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Berlin hat bei ihrer zweiten Fachtagung Möglichkeiten aufgezeigt, wie Unternehmen sich darauf vorbereiten können. In der britischen Botschaft erläuterten Experten praxisfähige Möglichkeiten für Prävention und Inklusion.

Schon im Jahr 2015 wird jeder dritte Arbeitnehmer in Berlin über 50 Jahre alt sein. Arbeitgeber müssen sich deshalb auf den Anstieg des Durchschnittsalters ihrer Belegschaft und von alterstypischen  Erkrankungen vorbereiten. Immer mehr  werden von einer Schwerbehinderung betroffen sein. Schon jetzt steigt die Zahl der psychischen Erkrankungen deutlich.

„Unternehmen stehen verstärkt vor der Frage, wie sie sich für die Gesundheit ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzen können“, so der Leiter der FAW Akademie Berlin, Thorsten Voss. Deshalb berät die „Unternehmensberatung Inklusion“ (ubi) der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Berlin seit Anfang 2013 Unternehmen zu Prävention und beruflicher Wiedereingliederung. Finanziert wird das Projekt vom Integrationsamt Berlin.

Wie stark der Bedarf an Beratung ist, konnte Teamleiter Thomas Michaels in seinem Zwischenbericht des Projektes deutlich machen: Schon 438 Berliner Unternehmen haben das Angebot der Unternehmensberatung wahrgenommen. Gleichzeitig sei die Bekanntheit von ubi schon so hoch, dass zunehmend Unternehmen aktiv den Kontakt suchten, so Michaels. Entsprechend hoch war die Resonanz der rund 150 Gäste der Fachtagung.

Prof. Dr. Carsten Schermuly von der SRH Hochschule Berlin machte in seinem Vortrag „Gute Arbeit und Gesundheit“ deutlich, welche Möglichkeiten Vorgesetzte haben, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Dies gelingt, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit als sinnvoll empfinden, Anerkennung erfahren und möglichst selbstbestimmt handeln können. Diese Faktoren bewusst und aktiv zu nutzen, wirkt sich auch positiv auf die Leistungsfähigkeit und Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Die besonders wichtige Rolle der Führungskräfte hob auch Dr. Ute Schneider, Geschäftsführerin der FAW, bei der Podiumsdiskussion hervor, bei der Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen ihre unterschiedlichen Erfahrungen in der Einführung und der Implementierung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und in der Integration von Menschen mit Behinderung austauschten. „Betriebliches Gesundheitsmanagement ist Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern“, hob Nihal Kodaman von DB Services, die mit der FAW zusammenarbeitet,  den Stellenwert des gesundheitlichen Engagements hervor. Wie auch Annette Bramkamp vom Hotel Estrel, unterstrich sie, dass Maßnahmen nur dann zum Erfolg führen, wenn sie auf die Anforderungen und die konkrete Situation der Beschäftigten abgestimmt sind.

Dass es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen noch großen Informationsbedarf gibt, unterstrich Thomas Förster von der Polyprint GmbH. Dies gelte besonders für die noch ausbaufähige Kenntnis über Fördermöglichkeiten, so der Beauftragte der Landesregierung Brandenburg für die Belange von Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel, am Rande der Veranstaltung. Unter anderem deshalb seien die Aktivitäten der Unternehmensberatung Inklusion so wichtig.
Neben dem Thema  Prävention beleuchtete die Fachtagung auch praktische Möglichkeiten z.B. der Arbeitsplatzgestaltung. Susanne Böhmig, Leiterin der Stiftung „barrierefrei kommunizieren!“, stellte Hilfsmittel vor, die die Inklusion von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz ermöglichen.

Quelle: http://www.faw-ubi.de/nachricht/mit-praevention-und-inklusion-unternehmen-staerken.html

Susanne-Boehmig-im-Parcours

Foto: Amin Akhtar

Hörsicht war mit zwei Schriftdolmtescherinnen dabei und schriftdolmetschte auch während des Parcours zu unterstützenden Technologien.