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BEST Sabel MEDICUM und zugangswerk: Fachtag zum Thema „Unterstützende Technologien als Beitrag zur Inklusion“

Am 16. April 2015 veranstaltet das BEST-Sabel MEDICUM gemeinsam mit dem zugangswerk e. V. eine Fachtagung zum Thema „Unterstützende Technologien als Beitrag zur Inklusion“.

Im Mittelpunkt stehen Einsatzmöglichkeiten moderner Technik für Menschen mit Beeinträchtigungen wie Neurofeedback, Eye Tracking, und Screenreader und deren Anwendung im Berufsbild der Heilerziehungspflege.

Jana Mayer-Kristic und Anette Kemnitz-Zimmermann von Hörsicht werden dabei sein und die Möglichkeiten des Schriftdolmetschens aufzeigen.

Flyer Fachtag (PDF-Dokument, ca. 300 KB)

Weitere Infos und Anmeldung:

http://www.heilerziehungspfleger-ausbildung.de/impulse/

Veranstaltungsort:

BEST-Sabel-Bildungszentrum gGmbH
Littenstraße/Rolandufer
Eingang Rolandufer 13
10179 Berlin

Lage auf OpenStreetMap

 

Verena Bentele im Gespräch: „Fachkräfte mit Behinderung“

„Fachkräfte mit Behinderung“ war das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, am heutigen Montag  Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Politik, Behörden und Verbänden geladen hatte. Ziel der Veranstaltung war es, über die Chancen zu sprechen, die die Einstellung von Menschen mit Behinderung bieten – aber auch die Hürden, mit denen Unternehmen konfrontiert werden. Zu Gast waren unter anderem Iris Gleicke, Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Raimund Becker, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit und Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Personalverantwortliche verschiedener Unternehmen. Die Diskussion fand vor über 100 Gästen, darunter zahlreiche Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, statt.
„Arbeit ist identitätsstiftend und ein wichtiger Bestandteil von gesellschaftlicher Teilhabe. Für Menschen mit Behinderung ist der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt jedoch leider noch lange nicht selbstverständlich“, so die Behindertenbeauftragte. Bisher profitierten sie weniger von den derzeit sinkenden Arbeitslosenzahlen. „In Zeiten des Fachkräftemangels ist es jedoch volkswirtschaftlich unbedingt notwendig, alle Potentiale zu nutzen. Menschen mit Behinderung sind leistungsfähig und motiviert – wir brauchen nur die passenden Bedingungen“, so Bentele weiter.
Staatssekretärin Iris Gleicke hob die Wichtigkeit der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung hervor: „Inklusion ist eine Herausforderung, aber zugleich auch eine Chance für Unternehmen. Ich weiß, dass viele ausbildende Unternehmen an Menschen mit Behinderung ihre besonders hohe Arbeitsmotivation schätzen. Dem unterschiedlichen Lerntempo und dem individuellen Bedarf kann durch vielfältige Maßnahmen entsprochen werden. Um diese passgenau zu ermitteln, habe ich im Rahmen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung eine Studie zur Befragung der Unternehmen angestoßen. Diese soll dann wiederum die Basis für die Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen bilden“, so die Staatssekretärin.
Die Behindertenbeauftragte führte weiter aus: „Es ist enorm wichtig, bürokratische Hürden bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu beseitigen – Behörden müssen näher an den Bedürfnissen der Unternehmen arbeiten.“ Auch um für die Zukunft gewappnet zu sein – den demografischen Wandel und die damit einhergehende Zunahme von körperlichen Beeinträchtigungen – sei rasches Handeln notwendig. „Wenn wir Menschen länger in Arbeit halten wollen, müssen wir uns natürlich auch frühzeitig Gedanken über die Inklusion von Menschen mit Behinderung machen. Das Wichtigste ist jedoch ein Mentalitätswandel in den Unternehmen: Vorbehalte und Barrieren in den Köpfen von Personalverantwortlichen müssen endlich abgebaut werden“, so Bentele abschließend.
Die Podiumsdiskussion fand auch anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) statt.

Pressekontakt:
Regine Laroche, Pressesprecherin
Telefon: +49 (0)30 18 527 – 1797
Mobil: +49 (0)170 79 84 85 2
Internet: www.behindertenbeauftragte.de

Verena Bentele im Gespräch

Quelle:
http://www.behindertenbeauftragte.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2014/PM23_Arbeitsmarktveranstaltung.html

Öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates am 22.März 2012

 

 

Öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates zum Thema „Wissenschaftlich-technische Entwicklungen im Bereich der Multiplex- und High-throughput-Diagnostik“ am 22.März 2012

Am 22. März 2012 hat sich der Deutsche Ethikrat im Rahmen einer öffentlichen Anhörung in Berlin über die neusten technischen Verfahren der Gendiagnostik und ihren Einsatz in der medizinischen Praxis informiert. Experten aus den Bereichen der wissenschaftlich-technischen Entwicklung und der praktischen Anwendung gaben dem Ethikrat zu den neusten Entwicklungen Auskunft. Bei dieser Anhörung wurde für die Schriftdolmetscherinnen eine Dolmetschkabine bereit gestellt. Hörsicht schriftdolmetschte die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. iur. Edzard Schmidt-Jortzig, eine Einführung von Frau Prof. Dr. rer. nat. Regine Kollek, den ersten Block zum Thema: „Aktueller Stand und zukünftige Entwicklung von High-throughput-Techniken zur Analyse von prädiktiven Biomarkern“ und einen zweiten Block: „ Verfahren in der Anwendung: prädiktive und pränatale molekulargenetische Diagnostik“.

In den beiden sich anschließenden Diskussionsrunden interessierten sich die Mitglieder des Ethikrates insbesondere für Fragen der Qualitätssicherung, der Fehleranfälligkeit der Daten sowie für die Kosten der Verfahren.

Hintergrund ist die Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik, die der Deutsche Ethikrat derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.

(Text und Foto: Deutscher Ethikrat)

 

Mitgliederversammlung der Landesvereinigung Selbsthilfe e. V. am 08. März 2012

Am 08. März 2012 fand im Hermann-Waesemann-Saal des Berliner Rathauses die Mitgliederversammlung der Landesvereinigung Selbsthilfe e. V. statt. Hörsicht schriftdolmetschte für die hörgeschädigten Teilnehmer unter anderem den Bericht des Vorstands sowie den Kassenbericht des Schatzmeisters für das Jahr 2011, aktuelle Themen und die Wahlen zum Vorstand. Wir gratulieren Hartwig Eisel herzlich zur erneuten Wahl zum Vorstandsvorsitzenden der Landesvereinigung Selbsthilfe e. V.! 

Berlin-Mitte. Der Turm des Berliner Rathauses (sog. »Rotes Rathaus«).

Fotograf: Manfred Brückels