Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung:„Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft„

Mit verschiedenen Veranstaltungen, Tagungen und Projekten möchte sich die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen für Inklusion einsetzen und inklusive Politik weiterentwickeln. Am 20. Oktober 2012 fand zu diesem Thema die Tagung «hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft» statt mit dem Ziel, über Chancen und Grenzen von Inklusion in unterschiedlichen Kontexten zu diskutieren. Für diese Veranstaltung beauftragte die Heinrich-Böll-Stiftung Hörsicht mit der Umwandlung der gesprochenen Sprache in Schriftsprache.

Prof. Dr. Heinz Bude, der einen Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel innehat mit dem Arbeitsschwerpunkt Exklusionsforschung, sprach zum Beispiel über „Exklusionstendenzen und Wege zu einer inklusiven Gesellschaft“. Zudem fanden vier parallele Workshops zu folgenden Fragen statt: Welche politischen Konzepte braucht die Vielfaltsgesellschaft? Wie kann Diversität in allen Beteiligungssystemen erreicht werden? Wie kann man soziale Netzwerke in der Stadt stärken?, Wie muss ein inklusiver Arbeitsmarkt im Zeichen des demografischen Wandels beschaffen sein?.

Gäste waren Karl Moehl von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Aletta Gräfin von Hardenberg von der Charta der Vielfalt, Prof. Dr. Karen Schönwälder vom Max-Planck-Institut, Martin Zierold von der BVV Fraktion Berlin-Mitte, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und viele andere.

Visualisierung: Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft
Visualisierung: Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Foto: Mathias Weitbrecht,
IA, Graphic Recorder, Visual Facilitator

Keynote: Prof. Heinz Bude, Gebärdendolmetscher, und Schriftübersetzung
Keynote: Prof. Heinz Bude, Gebärdendolmetscher, und Schriftübersetzung

Foto: Stephan Röhl