„Zeit, über das Leid zu sprechen“ – Veranstaltung der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ in Berlin

Am 13. Mai 2019 fand im Museum für Kommunikation in Berlin eine Veranstaltung derStiftung Anerkennung und Hilfe“ statt, die uns sehr berührt hat: „Zeit, über das Leid zu sprechen“, eine Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie erfahren haben.

Gemeinsame Worte der Anerkennung sprachen u.a. Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Dr. Heiner Koch, Erzbischof von Berlin.

Prof. Dr. Heiner Fangerau, Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellte einen Zwischenbericht zur wissenschaftlichen Aufarbeitung vor.

Berührt haben uns aber vor allem die sehr persönlichen Berichte der Betroffenen.

Mit großer Anteilnahme haben wir die Erfahrungen der Betroffenen in der Vergangenheit in den Einrichtungen und den Umgang damit in der Gegenwart geschriftdolmetscht. Da wir mit Spracherkennung arbeiten und sich Mitgefühl und Emotionen wie z.B. Traurigkeit in der Stimme niederschlagen, war das recht schwer für uns.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und zu der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ sowie den Vortrag von Prof. Dr. Heiner Fangerau finden Sie auf der Seite der Stiftung: http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Service/Meldungen/erste-zwischenergebnisse-der-wissenschaftlichen-aufarbeitung-vorgestellt.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/mima-menschen-behinderung-in-heimen-und-psychiatrien-in-der-fruehen-brd-und-ddr-100.html